GUNNAR HARMS

Violine


Der Geiger des Ensembles, Gunnar Harms, hat sich die Vielseitigkeit auf die Fahnen geschrieben. In jeder Rolle, sei es als Solist, Konzertmeister oder Tuttist, als Kammermusiker, Dirigent, Moderator, Lehrer oder Coach – immer versucht er sein Bestes zu geben und sich von der Musik zu Besonderem inspirieren zu lassen. Dass dabei die Erfahrungen auf einem Gebiet das Agieren in anderen Regionen bereichern, macht den speziellen Reiz dieses umfassenden Ansatzes aus.


Nach Stationen beim European Community Chamber Orchestra und den Münchner Philharmonikern kam er 1995 zum Gewandhausorchester Leipzig, dem er seitdem angehört. Von 1996-2006 war er Mitglied (und gelegentlich Solist) des Neuen Bachischen Collegium Musicum Leipzig, seit 2000 Konzertmeister des Leipziger Kammerorchesters sowie des Mendelssohn Kammerorchesters Leipzig, das er überdies regelmäßig dirigiert und mit dem er als Solist auftritt.


Der klassischen Unterhaltungsmusik näherte er sich schon während des Studiums in Detmold und Trossingen. In Leipzig wurde er dann Mitglied im Salonorchester Leipzig, dem er von 1998 bis 2001 als Primarius vorstand und mit dem er eine CD mit Werken von Gerhard Winkler aufnahm. Mit der Gründung von MendelsSalon im Jahr 2008 bekam diese Leidenschaft einen neuen, mehr kammermusikalischen Ansatz.


Gunnar Harms wendet sich gegen steife Konzertauftritte, in denen die einzige Kommunikation zwischen Künstler und Publikum das Klatschen und Verbeugen darstellt. Ob nun Kammerorchesterkonzert, Quartettabend oder Salonmusik – mit seinen Moderationen versucht er ein lebendiges Verhältnis zwischen Publikum und Musik, aber nicht zuletzt auch zu den Musikern selber herzustellen.


GREGOR NOWAK

Violoncello


Gregor Nowak studierte Violoncello bei Wolfgang Weber und Peter Bruns an den Musikhochschulen in Leipzig und Dresden und schloss 2000 sein Konzertexamen erfolgreich ab.


Seit 2000 ist Gregor Nowak Geschäftsführer des Mendelssohn Kammerorchesters Leipzig, mit dem er als Solocellist auf bedeutenden Festivals wie dem Bachfest Leipzig, den Musikfestspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Rheingau-Musikfestival gastiert und mit namhaften Dirigenten und Solisten wie Peter Bruns, Vivian Hagner, Michael Sanderling, Reinhold Friedrich, Antje Weithaas und Dorothee Mields zusammenspielt und regelmäßig CDs produziert.

2012 wurde er Geschäftsführer des Schumann-Hauses in Leipzig und ist in dieser Funktion verantwortlich für die Neugestaltung des Museums zum 200. Geburtstag Clara Schumanns im Jahre 2019.




BENJAMIN WAND

Kontrabass


Benjamin Wand wurde in Leipzig geboren und begann zunächst das Spiel auf dem Violoncello zu erlernen.


Im Alter von 15 Jahren wechselte er zum Kontrabass. Neben seinen klassischen  Studien bei Prof. Achim Beyer (Leipzig), Prof. Fritjoff Martin Grabner (Berlin) und Prof. Christoph Schmidt (Mannheim) prägten ihn musikalisch vor allem die Mitwirkung im Rundfunkmusik-schulorchester (RMO), sowie zahlreiche Kurse bei der Kammermusik-stiftung Villa Musica, wo er in der Saison 2000/2001 den Förderpreis der Stiftung erhielt.


Während seines Studiums gewann er den RWE-Preis der Hochschule Leipzig und war Stipendiat der Musikinstrumentenstiftung Rheinland-Pfalz.


Nach diversen Praktika beim MDR Sinfonieorchester, der Deutschen Oper Berlin und dem Deutschen Symphonie Orchester begann er sich verstärkt kammermusikalischen Aktivitäten zuzuwenden. So ist er Bassist im Mendelssohn Kammerorchester Leipzig, Violonist bei der Cammermusik Potsdam und spielte in den Jazzensembles Deep Strings-Trio (2004 Gewinn des Berliner Jazz-Awards), den Trionauten und im Ben Hadschi Quintett.


Weiterhin absolvierte er ein Zusatzstudium in freier Improvisation bei Prof. Peter Jarchow  und studierte Alte Musik/historische Bassinstrumente bei Jörg Meder und Gesang im Nebenfach bei Marek Rzepka in Leipzig.


Im Bereich der gehobenen Unterhaltungsmusik ist er neben seiner Mitwirkung im Salonquartett Mendels Salon noch im Early Bird Ensemble, dass sich mit zwei SängerInnen, Theorbe, Violone und Cembalo der barocken Vokalmusik des 17. und 18. Jahrhunderts widmet, aktiv.





FLORIAN VON RADOWITZ

Klavier


Florian von Radowitz wurde 1978 in Sindelfingen geboren und erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von sieben Jahren bei Nora Huzly. Er studierte in Mannheim bei Prof. Michael Hauber und in Berlin bei Prof. Klaus Hellwig. Weitere künstlerische Anregungen erhielt er von Menahem Pressler, Wolfram Rieger, Thomas Quasthoff und Rudolf Jansen.

Er ist mehrfacher erster Bundespreisträger des Wettbewerbs „Jugend Musiziert“ sowie bei weiteren nationalen und internationalen Judendwettbewerben. 2007 wurde er beim Deutschen Musikwettbewerb mit einem Stipendium ausgezeichnet, verbunden mit der Teilnahme an der 52. Bundesauswahl „Konzerte Junger Künstler“. Im Jahr 2009 erfolgte die Auszeichnung mit dem Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes der Moderne beim 7. Internationalen Wettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne“.

Florian von Radowitz konzertiert regelmäßig im In- und Ausland. Neben Konzerten bei den Ludwigsburger Festspielen, in der Berliner Philharmonie und dem Berliner Konzerthaus, führten ihn weitere Verpflichtungen in der Vergangenheit nach, Italien, Spanien, Portugal, Bosnien Herzegowina, Kanada, Chile, Argentinien, und Brasilien. Hinzu kommen Konzertmitschnitte sowie Radio-, Fernseh- und CD-Produktionen für den Hessischen Rundfunk, den Bayrischen Rundfunk, den Südwest Rundfunk, den RBB, das DeutschlandRadio, das portugisische Radio „RDP“ und das brasilianische Fernsehen „Globo“.

Nach seiner vielbeachteten Debut-CD im Jahr 2005 beim Label „Ars Musici“ mit dem Saxophonisten Jan Schulte-Bunert hat er im Frühjahr 2007 eine weitere CD beim Label „Classic Concert records“ mit dem Titel „Let’s dance“ veröffentlicht.

Florian von Radowitz ist gefragter Kammermusiker und konzertiert regelmäßig mit Preisträgern internationaler Wettbewerbe. Er arbeitet als Begleiter und Orchesterpianist bei verschiedenen Berliner Orchestern sowie als Korrepetitor der internationaler Wettbewerbe und Meisterkurse. Im Jahr 2005 wurde er Stipendiat des Vereins „Yehudi Menuin Live Music Now“.

Florian von Radowitz konzertierte in der Saison 2010/11 erneut im Rahmen der Bundesauswahl „Konzerte Junger Künstler“ im deutschsprachigen Raum. Seit Januar 2011 führt ihn seine Korrepetitionstätigkeit regelmäßig an die Musikhochschule Basel. Er ist er Lehrbeauftragter der Universität der Künste,



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